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Hötzenhof

Große Liebe

„Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er auf den Hötzenhof …“

Was ist der Hötzenhof?

Auf dem Hötzenhof ist das Leben ein Ponyhof. Hier leben jede Menge Pferde, Ponys, Esel, ein Hängebauchschwein, zwei Lamas, Wellensittiche, Ziegen, Kaninchen, Hunde und Katzen. Hier leben Gisela und Hanno Terhoeven-Urselmanns mit ihren vier Kindern. Das ganze Jahr über ist was los. Klassenfahrten, Ferienkinder, Familienwochenenden usw. …

Gisela und Hanno managen das Ganze mit so unglaublicher Ruhe und Liebe – bei jedem Anreisetag verfalle ich in einen Zustand tiefster Bewunderung, wie man bis zu 80 Kinder (meist 78 Mädchen und zwei Jungs) so begegnen kann, wie die beiden das tun. Alina hat ihre Jacke vergessen, aber bestimmt findet sich noch eine im Fundus. Katharina hat Heimweh und darf bei Hanno und Gisela im Wohnzimmer ein bisschen Fernsehen gucken, bis es besser ist. Emily hat mitten in Nacht schlimmen Hunger – Hanno schmiert ihr ein Butterbrot in seiner privaten Küche. Klar, dass jetzt plötzlich das komplette Zimmer 12 an nagendem Hunger leidet. Für Hanno kein Problem. In der Ruhe liegt die Kraft.

Mädels, die älter als 16 sind, kommen als Stall- oder Küchenhelfer gerne wieder und bilden ein perfektes Team.

Es gibt einen sehr geregelten Tagesablauf. Man muss früh aufstehen, es gibt Tischdienst und andere Pflichten. Es gibt keinen Supermarkt, kein Fernsehen, kein Internet. Dafür eine Spielscheune, Spielplatz, Hüpfkissen und zahlreiche Wettbewerbe wie Ponyschönheits-wettbewerb, Zimmeraufräumwettbewerb, Malwettbewerb …

Handyempfang hat man nur im oberen Etagenbett von Zimmer 6. Mein Kind ist also sieben Tage offline. Es gibt Telefon, aber ich höre garantiert 7 Tage nichts von meinem Mädchen. Wenn ich es abhole ist es
1. Dreckig,
2. leicht übermüdet und
3. Tieftraurig, weil eine Woche schon wieder vorbei ist.

Die unendlich lange Zeit bis zu den nächsten Ferien lässt sich höchstens durch tägliches Singen des des Hötzenhofliedes und Durchzappen der vielen Hötzenhof-Videos auf Youtube überleben.

Manchmal bin ich ein bisschen neidisch.
Ich hätte auch gerne einen Hötzenhof.
Ich rechne nicht aus, wie viel Geld wir dort schon gelassen haben.
Der „Hötzi“ ist Kinderglück. Mein Mädchen wird sich sein Leben lang an all diese wunderschönen Ferien erinnern.
Und das ist unbezahlbar.




Hier ein paar Eindrücke vom Abholtag, das erklärt den Gesichtsausdruck.

Marlene und Mona
Abschied von Mona


Abschiedsritt
Puschels

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